Chronik von 1810 - 1899


1810
Um 1810 bildet sich entlang der Heerstraße Wesel – Münster (heutige B 58) Höhe Obrighoven eine Schützengilde die sich die „Alten Junggesellen der Lippeseite“ nannte.

1833
Nach mündlicher Überlieferung des Ehrermajors Viktor Wenning aus dem Jahre 1958 war seine Urgroßmutter Elise Schepers, geb. Kuhlmann im Jahre 1833 Schützenkönigin in Obrighoven..
Obwohl klar ist, dass schon vor 1833 in Obrighoven Schützenfeste gefeiert wurden, wird das Jahr als Geburtsstunde des Schützenvereins Obrighoven geführt.

1841
Die Schützen vom Fusternberg gründen einen eigenen Schützenverein und behalten die Obrighovener Vereinsdevise „Ordnung, Einigkeit und Frohsinn“ bei.

1862
Nach 1862 schlossen sich die Obrighovener Schützen mit dem an der Bärenschleuse residierenden Schützenverein, dem „Verein an der Bruchseite“, zusammen.

1882
Genehmigung der Satzung durch den Oberpräsidenten der Rheinprovinz.
Seit dem 14.Mai wird über die Versammlungen der Schützen Protokoll geführt.

1886
Der Beitrag wird auf 3 Mark erhöht = 60 Glas Bier, je 5 Pfennige das Glas.
Das Vogelschießen findet „Am Weißenberg“ statt

1898
Gründungsjahr der Theatergruppe durch den Lehrer Schmitz.

1899
Ein Arbeitskommando gab es noch nicht. Die Schreiner des Vereins sind aufgerufen, kostenlos die Stange zu reparieren. Nur die Auslagen werden vergütet.
Das Böllerschießen wird zum ersten Mal erwähnt.
Die Zahl der Schützen überschreitet die Hundertmanngrenze